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Rheumatologie

Die Rheumatologie ist eine medizinische Fachdisziplin, die sich mit der Vorbeugung, Diagnose, Behandlung und Erforschung von Krankheiten des rheumatischen Formenkreises befasst. Unter der Fachbezeichnung „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“ sind etwa 400 Krankheitsbilder zusammengefasst, die umgangssprachlich als „Rheuma“ oder „Rheumatismus“ bezeichnet werden. Typisch für das üblicherweise auch wegen seiner Häufigkeit als „Volkskrankheit“ bezeichnete Rheuma sind in der Regel von Schmerzen und Funktionseinschränkungen begleitete Beschwerden am Bewegungs- und Stützapparat, also an den Knochen und dem Skelettmuskels sowie an Sehnen und Bindegewebe.

 

Im Zusammenhang mit Krankheiten des rheumatischen Formenkreises kann es auch zu Stoffwechselstörungen kommen. Zu den bekanntesten Krankheiten, mit denen sich die Rheumatologie beschäftigt, gehören die durch Gelenkentzündungen und -versteifungen charakterisierte rheumatoide Arthritis (auch als „Primär chronische Polyarthritis“, (PCP) bezeichnet), die auf degenerative Prozesse zurückzuführende Arthrose („Gelenkverschleiß“) sowie die durch Stoffwechselstörungen verursachten Erkrankungen Osteoporose („Knochenschwund“) und Gicht. Während es bei der internistischen Rheumatologie zumeist um erhaltende („konservative“) Behandlungsmethoden und Minderung der Schmerzen geht, stehen bei den Therapien der orthopädischen Rheumatologie oft chirurgische Maßnahmen und die Anpassung von Orthesen im Vordergrund.

 

Rheumatologische Krankheitsbilder

Der Terminus Rheuma hat sich in der Umgangssprache durchgesetzt, ist in medizinischer Hinsicht aber ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche Krankheitsbilder. Vielmehr sind in der Rheumatologie ungefähr 400 Erkrankungen bekannt, die in der Medizin dem so genannten rheumatischen Formenkreis zugerechnet werden. Diese rheumatischen Krankheiten können sowohl die Funktionen des Stütz- und Bewegungssystems (Muskeln, Sehnen, Wirbelsäule, Knochen und Gelenke) einschränken als auch negative Auswirkungen auf das Nervensystem, die Haut sowie innere Organe haben.

 

Seinen Wortursprung hat der Begriff Rheuma in der griechischen Sprache („rheo“ für „ich fließe“) und wird heute frei als ziehender, reißender Schmerz übersetzt. In etwa 9 Prozent aller in Deutschland lebenden Menschen sind von einer dieser verschiedenen Krankheitsbilder betroffen – und dies betrifft bei weitem nicht nur Frauen und Männer in fortgeschrittenem Alter. Auch Jugendliche und Kinder können von rheumatischen Erkrankungen betroffen sein. Prinzipiell kann es daher jeden Menschen treffen, unabhängig von Geschlecht, Alter oder beruflicher Tätigkeit. Deshalb ist es besonders wichtig, wenn sich Betroffene bei auffälligen Beschwerden umgehend in ärztliche Behandlung begeben.

Diese meist chronisch und degenerativ verlaufenden Krankheitsbilder sind mit den heutigen medizinischen Verfahren (noch) nicht heilbar, können bei frühzeitiger Diagnose aber effektiv behandelt und eingedämmt werden.

 

Patienten und Patientinnen können jedoch auch etwas dazu beitragen, um die Beschwerden zu lindern – Risikoverhalten (Rauchen, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel) aufgeben und stattdessen einen gesundheitsfördernden Lebensweise einschlagen. Leichte sportliche Aktivität und Bewegung, wie Wandern, Walken oder Schwimmen, und eine gesunde Ernährung sind daher empfehlenswert.

 

Aufgrund differenzierter Störungen sind rheumatische Krankheiten in der Medizin in vier Hauptgruppen aufgeteilt:

  • Entzündlich rheumatische Erkrankungen (u. a. rheumatoide Arthritis und Morbus Bechterew)
  • Degenerative rheumatische Erkrankungen (wie Arthrosis)
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates bei Stoffwechselstörungen (beispielsweise Osteoporose und Gicht)
  • Weichteilrheumatismus, sprich rheumatische Schmerzzustände ohne Entzündungszeichen (wie Fibromyalgie)

Rheumatologische Labordiagnostik

 

Neben der Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte), der körperlichen Untersuchung bzw. verschiedenen bildgebenden Verfahren (wie zum Beispiel CT, MRT oder Röntgen) spielt auch die Labordiagnostik in der Rheumatologie eine wesentliche Rolle. Dabei dienen die Untersuchungen sowohl der Diagnosestellung als auch dem Bestimmen der Krankheitsaktivität.

Rheumatologische Krankheiten:

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